Lachgas

Sie haben Angst vor dem Zahnarztbesuch? Damit sind Sie nicht allein! Sieben von zehn Bundesbürgern gehen ungern zum Zahnarzt. Insgesamt 16 Millionen Deutsche haben sogar regelrechte Panik davor. Genau hier setzt die Lachgassedierung an: Lachgas (Stickoxydul) hat eine beruhigende Wirkung, ist angstlösend und verringert Schmerzen. Außerdem reduziert es deutlich den Würgereiz und vermindert das Zeitgefühl, so dass die Behandlung wesentlich kürzer empfunden wird, als sie eigentlich ist. Über eine kleine Nasenmaske wird dem Patienten ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas verabreicht. Schon nach wenigen Atemzügen beginnt die Wirkung.

Der Patient fühlt sich leicht und entspannt, wie in einem angenehmen Trancezustand, ist aber jederzeit Herr seiner Sinne und bleibt voll ansprechbar. Geeignet ist die moderne Lachgassedierung nahezu für alle Altersklassen. Bereits zehn Minuten nach Behandlungsende kann der Patient ohne Begleitperson die Praxis wieder verlassen, da Lachgas vom Körper nicht abgebaut werden muss. Die Lachgassedierung ist eine von Zahnärzten durchgeführte Behandlung. Anwender werden in Weiterbildungskursen intensiv geschult und erhalten die entsprechende anästhesiologische Kompetenz.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Umgang mit verschiedensten Sedierungsverfahren beraten wir Sie gerne, welche Art der begleitenden Therapie für Sie die Beste ist.

Nähere Informationen erhalten Sie im Lachgas Flyer

Wirkungsweise von Lachgas

...das Zentrale Nervensystem (ZNS)
Die in der Zahnmedizin übliche Konzentration von 30 bis 50 Prozent Lachgas ruft einen Bewusstseinszustand hervor, der mit einer hypnotischen Trance verglichen werden kann. Er ist gekennzeichnet von Entspannung, angenehmer Schläfrigkeit und psychischer Entkopplung.

...das Herz-Kreislauf-System
Lachgas hat einen nur sehr geringen Einfluss auf das Herz- Kreislauf-System. Es kommt lediglich zu einer geringen Abnahme der Herzfrequenz und des Schlagvolumens, wahrscheinlich bedingt durch die hohe Sauerstoffkonzentration, die gleichzeitig mit dem Lachgas verabreicht wird.

...die Atmung
Die Beeinträchtigung der Atmung durch Lachgas ist gering, da sichergestellt wird, dass die verabreichte Lachgaskonzentration nie über 50 Prozent liegt.

...die Psychomotorik und das Aufwachverhalten
Bereits geringe Lachgaskonzentrationen von 10 bis 20 Prozent bewirken, dass die psychomotorische Leistungsfähigkeit reduziert wird.

Die Vorteile von Lachgas auf einen Blick

  • Angst- und stressfreie Behandlung
  • verminderte Schmerzwahrnehmung
  • seelische und körperliche Entspannung
  • weniger Husten und Würgen
  • gute Verträglichkeit
  • schnelle Wirksamkeit
  • Patient kann nach der Behandlung die Praxis verkehrstüchtig verlassen
  • keine Benommenheit nach dem Eingriff
  • keine Vollnarkose
  • ideal auch für Kinder